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Category "Fördermittel"

Bauen 4.0 – Netzwerk zur Unterstützung der Mittelständischen Bauwirtschaft beim Einsatz von Building Information Modeling und Management (BIM) in Kombination mit Methoden von Industrie 4.0

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Die Digitalisierung von Wirtschaft- und Gesellschaft zählt nicht nur in Europa zu den derzeit wesentlichsten Veränderungsprozessen. Unter dem Titel Industrie 4.0 betreibt die Industrie die durchgängige Digitalisierung aller industriellen Prozesse zur Verbesserung der Wandlungsfähigkeit, Ressourceneffizienz und Ergonomie. Das Netzwerk Bauen 4.0 will durch innovative Technologieprojekte einen speziell auf die mittelständische Bauwwirtschaft zugeschnittenen Beitrag zur Digitalisierung des Bauwesens leisten.

Ausgangssituation

Die Digitalisierung von Wirtschaft- und Gesellschaft zählt nicht nur in Europa zu den derzeit wesentlichsten Veränderungsprozessen. So hat das „Zukunftsprojekt Industrie 4.0“ der Bundesregierung die durchgängige Digitalisierung aller industriellen Prozesse zur Verbesserung der Wandlungsfähigkeit, Ressourceneffizienz und Ergonomie sowie der Integration von Kunden und Geschäftspartnern in Geschäfts- und Wertschöpfungs-prozessen zum Ziel. Mit dem Stufenplan Digitales Planen und Bauen (Dez. 2015) des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur wurde als Gemeinschaftsprojekt von Politik und Wirtschaft ein Rahmen für die Digitalisierung in der Bauwirtschaft geschaffen. Wesentliche Basis dafür ist die BIM (Building Information Modeling und Management). Hierbei werden digitale, n-dimensionale Bauwerksmodelle genutzt und damit neue kooperative Prozesse über den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks (Planung, Realisierung, Betrieb / Erhaltung, Verwertung) ermöglicht. Dazu bedarf es in der mittelständisch geprägten deutschen Bauwirtschaft neuer Werkzeuge, Plattformen und Vorgehensmodelle aber in erster Linie einen Kulturwandel in den Prozessen um Industrie 4.0-Ansätze und Werkzeuge aus anderen Branchen übernehmen zu können,

Leitbild

Das Netzwerk aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen will auf der Basis der gennannten Rahmen-bedingungen durch innovative Technologieprojekte einen speziell auf die mittelständische Bauwwirtschaft zugeschnittenen Beitrag zur Digitalisierung des Bauwesens leisten. Dies soll insbesondere durch die Erfor-schung und Entwicklung von digitalen Technologien und neuer Formen der Zusammenarbeit erreicht werden.

Ziele

Im Netzwerk Bauen 4.0 finden sich Unternehmen und Forschungspartner zusammen, die geeignete Verfahren und Produkte entwickeln, welche es mittelständischen Bauunternehmen erleichtern sollen, an den durch BIM entstehenden neuen Prozessketten teilzunehmen. Unter Einsatz der Prinzipien und Technologien von Industrie 4.0 und den Methoden des BIM sind eine Vielzahl konkreter Entwicklungsvorhaben geplant, die in innovativen und marktfähigen Produkte bzw. neuartige Dienstleistungen münden werden.

Entwicklungsschwerpunkte

Die Innovationsschwerpunkte der geplanten Vorhaben liegen in der Verbindung der Prozesse und Objekte auf der realen Baustelle mit jeweils digitalen Abbildern durch den Einsatz von Cyber Physischen Systemen (CPS) und Technologien des Internet der Dinge (IoT). Die Arbeiten werden dabei in den folgenden technologischen Entwicklungslinien organisiert: Planungs- und Simulationswerkzeuge, Monitoring- und Steuerungswerkzeuge, Werkzeuge zur Einbindung von Menschen, Werkzeuge zur Anbindung von Maschinen und Material, Aus- und Weiterbildungssysteme (in Kombination mit den Vorgenannten).

Rahmenbedingungen

Das Netzwerk und die geplanten Forschungs- und Entwicklungsprojekte finden im Rahmen des Förderprogramms „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“ des Bundesministeriums für Wirtschaft statt. An einer Teilnahme Interessierte Unternehmen haben die Möglichkeit einer „Netzwerkpartnerschaft“ oder einer „assoziierten Netzwerkpartnerschaft“. Es sind sowohl Anbieter und Anwender als auch Bauauftraggeber und Bauauftragnehmer sowie Forschungspartner und Multiplikatoren willkommen. Bei Interesse steht das Netzwerkmanagement für Auskünfte über die Rahmenbedingungen und spezielle Beratungen zur Verfügung.

Partner

Aimpulse Intelligent Systems GmbH (Bremen), BAU-Akademie-Nord (Bad Zwischenahn), BIBA Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH (Bremen), bill-X GmbH (Osnabrück), BPS Software GmbH Co. KG (Ibbenbühren), CoSynth GmbH & Co. KG (Oldenburg), Detlef Coldewey GmbH (Westerstede), ELECTRIC-SPECIAL Photronicsysteme GmbH (Oldenburg), HUEBINET Informationsmanagement GmbH & Co. KG (Koblenz), ICS AG (Stuttgart). Jade Hochschule (Oldenburg), NEW TRISKO GmbH (Jever), Sablono GmbH (Berlin), TARGIS GmbH (Oldenburg), THHIMA GmbH & Co. KG (Oldenburg), Universität Bremen Institut Technik und Bildung ITB (Bremen), WIKON Kommunikationstechnik GmbH (Kaiserslautern)

Assoziierte Partner

Brüninghoff GmbH & Co. KG (Heiden/Westfalen), Carl von Ossietzky Universität Oldenburg / Fakultät II / Department für Informatik (Oldenburg), Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF (Magdeburg)

Netzwerkmanagement

embeteco ist die Netzwerkmanagementeinrichtung des Netzwerks. Das Netzwerk wird  durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Die Homepage des Netzwerks findet sich unter http://www.bauen40.de. Ein Flyer kann hier heruntergeladen werden: Bauen40_RZ4_web


DATE: Apr 12, 2017
AUTHOR: webmaster
Fördermittel, Neuigkeiten, Projektmanagement, ,

nach dem erfolgreichen Start der EUROPEAN INNOVATORs-Lounge im Februar in Braunschweig und den vielen positiven Reaktionen auf dieses neue Vernetzungsformat organisiert die NBank gemeinsam mit dem TGO

am 14. April 2016 um 16:00 Uhr
im Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg (TGO)
26129 Oldenburg, Marie-Curie-Straße 1

die 2. EUROPEAN INNOVATORS-Lounge

„Impulse geben – Impulse erhalten“ – mit diesem Slogan wirbt das TGO. Ziel ist es, jungen innovativen Unternehmen beste Rahmenbedingungen für einen nachhaltigen Erfolg am Markt zu bieten. Das TGO ist damit ein besonders innovativer Ort für die erste EUROPEAN INNOVATORS-Lounge in Oldenburg. Die Agenda sieht wie folgt aus:

Programm
16.00 Uhr Besichtigung der Außenstelle des Fraunhofer-Instituts IFAM
Dr.-Ing. Julian Schwenzel, Fraunhofer IFAM
Abteilungsleiter Elektrische Energiespeicher
17.00 Uhr Begrüßung
Jürgen Bath, Geschäftsführer TGO
Dr. Heinrich W. Klopp, EU-Bevollmächtigter, NBank
17.10 Uhr EU-Innovationsförderung für KMU: Erfolgreich dabei sein!
Matthias Brucke, CTO der embeteco GmbH & Co. KG
17.30 Uhr Fragen & Antworten
Moderation: Ulrich Dammeyer, NBank
Berater Forschung & Innovation
18.00 Uhr Networking & Matchmaking
19.00 Uhr Ende der Veranstaltung

Unmittelbar vor der Lounge gibt es die Möglichkeit, die Außenstelle des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung IFAM im TGO zu besichtigen. Das Fraunhofer-Institut IFAM leistet aktive Forschungs- und Entwicklungsarbeit in den Bereichen Formgebung und Funktionswerkstoffe sowie in der Klebtechnik und Oberflächen. Die IFAM Außenstelle in Oldenburg  erarbeitet mit seinen Kompetenzen materialwissenschaftlich und fertigungstechnisch motivierte Lösungen für neuartige Energiespeicher der nächsten Generation.

Bitte nutzen Sie für Ihre Anmeldung per E-Mail bis zum 07. April 2016 mit Name, Funktion, Firma/Organisation den nachstehenden Link: Ich nehme teil


DATE: Mrz 29, 2016
AUTHOR: webmaster aside